Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige
Entwicklung (BNE) als stabile Säulen der Seminarausbildung
UNESCO – Projektwoche vom 09.03. bis 13.03.2026 am Seminar
Kirchheim unter Teck
„Der größte Feind des Fortschritts ist nicht Irrtum, sondern Trägheit“
(Thomas Buckle)
Ein Ziel der Woche am Seminar mit den beiden Themenschwerpunkten Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung war auch,
neben der Vermittlung von Hintergrundwissen die angehenden Lehrkräfte emotional zu berühren, sie aus der
„Komfortzone“ herauszuholen.
Seit 2022 ist das Seminar im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen zertifiziert und stellt sich der Dringlichkeit der Thematik in Lehre und
Ausbildung.
In Workshops zu fairem Welthandel, Ackerbau, globalem Lernen, zum Thema Plastik, Kakao oder Handy wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
nicht nur mit interessanten, teilweise beunruhigen Fakten konfrontiert, sondern es wurde ihnen auch methodisches
„Handwerkszeug“ an die Hand gegeben, um diese Themen im Unterricht an ihren späteren Einsatzorten umsetzen zu
können.
„Verstörend, schockierend, authentisch, polarisierend“, so die Eindrücke einiger zukünftiger Fachlehrkräfte
über den Vortrag mit anschließender Diskussion des ehemaligen Rechtsextremisten Manuel Bauer. Sein Beitrag als Auftakt zu den
Thementagen Demokratiebildung rüttelte auf und hinterließ Spuren. Am Nachmittag hatten die Fachlehreranwärterinnen und
Fachlehreranwärter die Gelegenheit sich in vielfältigen Themenbereichen mit konkreten Umsetzungsmöglichkeiten der Thematik
in der Schule zu beschäftigen. Zwei Veranstaltungen im Haus der Geschichte in Stuttgart griffen nachhaltig die am Vortag gelegten
Spuren auf und beleuchteten das brandaktuelle Thema „Fake News“. Gemeinsam erkundeten die Teilnehmenden die rasante Ausbreitung
und Wirkung von Falschmeldungen in den Sozialen Medien und die fatalen Folgen für politische Entwicklungen. Als Fazit blieb:
Medienkompetenz als eine Voraussetzung für Demokratiebildung ist relevanter denn je!
(23.03.2026, Winfried Müller)