Feierliche Vereidigung angehender Fachlehrkräfte im Kirchheimer Schloss am 15.09.2026
Es gibt sie noch - engagierte Menschen, die Lehrer werden möchten!
Alle, die die Ausbildung am Fachseminar diese Woche starteten, haben viele Talente und einen erlernten Beruf. Sie waren beispielsweise
Gitarrenlehrer, Industriemechanikerin, Floristin, Kommunikationswirtin oder Zimmermann.
Ihre Interessen, Erfahrungen und vielfältige Fähigkeiten bringen sie in die beginnende
Ausbildung am Pädagogischen Fachseminar ein.
Nach dem, vom Seminarchor intonierten, Titel („A Million Dreams“), begrüßte die Leiterin des Seminars, Direktorin Ute
Recknagel-Saller, alle Anwesende herzlich: Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader, die zuständige Referentin für die
Sekundarschulen am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) Heike Büttner sowie den Leiter
der Regionalstelle Stuttgart, Dr. Burkhard Bläsi, die stellvertretende Leiterin des Seminars Schwäbisch Gmünd, Bettina
Missale, Frau Isabelle Jelitte-Roth vom Kooperationspartner Stadtbücherei, den geschäftsführenden Schulleiter der Schulen
Kirchheims, Marlon Lamour und den Rektor der nahen Alleenschule Thorsten Bröckel, sowie Repräsentantinnen und Repräsentanten
der großen Lehrerverbände.
Tenor in den folgenden Grußworten war die große Anerkennung zur Entscheidung für
dieses neue Berufsfeld, auch angesichts zunehmend herausfordernder Entwicklungen in der Bildungslandschaft. Gerade heute sei der Mensch,
die Lehrperson,
fachlich gut gebildet und mit hohem Engagement, elementar wichtig für die Ausbildung junger Menschen, so die Seminarleiterin. Für
diese anspruchsvolle Aufgabe
wünschte sie den angehenden Lehrkräften alles Gute und sicherte die Begleitung
und Unterstützung durch alle am Seminar Tätigen zu.
Dr. Bader beglückwünschte alle zum richtigen Entschluss für diese verantwortungsvolle
Tätigkeit, in dieser Stadt mit ihren attraktiven Angeboten und Möglichkeiten und ermutigte die „Neubürgerinnen und
Neubürger auf Zeit“ auch das vielfältige kulturelle Angebot der Stadt zu nutzen. „Go your own way“, mit der
Seminarband, bildete einen sinnhaften
Übergang zu den Willkommensworten der Gäste.
Dr.Bläsi hob in seinem Grußwort die sehr hohe Berufszufriedenheit am Lehrerberuf hervor. Das sei ein starkes Argument für
die Berufswahl trotz deutlich gestiegener Belastungen, die nicht verschwiegen wurden.
„Der Lehrberuf ist einer der wichtigsten und sinnreichsten Tätigkeiten, herzlichen Dank dafür, dass sie diesen Beruf
ergreifen wollen“, so der Leiter der Regionalstelle.
Schulleiter Marlon Lamour unterstrich diese Worte und rief die angehenden Lehrkräfte zu Vertrauen gegenüber sich selbst, den
Ausbildungslehrkräften, den Mentorinnen und Mentoren, aber auch gegenüber den Schülerinnen und Schülern auf. „Mit
Ihrer beruflichen Expertise von außen sind Sie unverzichtbar und wichtig für eine ganzheitliche Bildung an den Schulen!“,
so Rektor Lamour.
Die Vereidigung markiert für die angehenden Pädagoginnen und Pädagogen nicht nur den formalen Eintritt in ein
Beamtenverhältnis, sondern auch den Start in einen verantwortungsvollen Berufsweg, die Übernahme einer besonderen Verantwortung
gegenüber Schülerinnen und Schülern, Eltern und der Gesellschaft. Mit dem Ablegen des Eids und dem Empfang der Urkunde
begründen die Anwärterinnen und Anwärter formal das Beamtenverhältnis auf Widerruf.
Symbolisch für sich neu ergebenden Netzwerke wurden aus einzelnen Fäden, die Biografien repräsentierend, lange,
zusammenhängende Webfäden geknüpft, die dann später in einen Webrahmen eingefügt wurden: miteinander verbunden,
gegenseitig haltgebend.
Der Ausbildungspersonalrat stellte sich und seine Aufgaben den Anwesenden vor und ermutigte gleichzeitig die „Neuen“, sich zur
Wahl zu stellen als Kursvertreter*innen.
Schwungvoll klang die Feier mit der „Perfekten Welle“, gespielt von der Seminarband, aus.
18.09.2026, Winfried Müller
